Tiago Spagolla

Gründer und Geschäftsleiter Nine one Nine

Was fasziniert Dich / Sie an der Arbeit in der NPO-Branche? 

Mich fasziniert, dass NPO-Arbeit nie Selbstzweck ist. Es geht immer um Wirkung – um Menschen, um Gesellschaft, und meist um echte Veränderung. Gleichzeitig braucht es unternehmerisches Denken, strategische Klarheit und saubere Strukturen. NPOs haben nach wie vor einen hohen Stellenwert bei den Menschen und das ist gut und wichtig so.

Genau diese Verbindung aus Herz und System begeistert mich: Werteorientiert arbeiten – aber professionell geführt. Wenn Vision, Organisation und Wirkung zusammenpassen, entsteht echte Non-Profit-Management.

Was ist Deine / Ihre Verbindung zum VMI? 

Ich habe am VMI das DAS in NPO-Management absolviert. Die Zeit am VMI war für mich ein wichtiger Meilenstein.

Sie hat mir nicht nur theoretisches Fundament vermittelt, sondern vor allem Struktur in mein praktisches Handeln gebracht. Zudem ist daraus ein Netzwerk entstanden, das weit über die Studienzeit hinaus relevant geblieben ist. Ebenfalls konnte ich die Theorie gut mit Praxisbeispielen von anderen Mitstudierenden nutzen. Dies hat mich dazu geführt, dass ich mich im Endeffekt tatsächlich selbständig gemacht habe.

Welches ist der Impact von der VMI-Zusammenarbeit auf Dein / Ihr tägliches Wirken? 

Das VMI hat meinen Blick auf Organisationen nachhaltig geschärft. Themen wie Governance, Strategieentwicklung, Finanzierung, Wirkungsmessung und Führung begleiten mich seither in allen Mandaten.

Gerade im Verbands- und Stiftungsumfeld arbeite ich heute strukturierter, strategischer und langfristiger. Ich treffe Entscheidungen bewusster – mit Blick auf Nachhaltigkeit und Wirkung, nicht nur auf kurzfristige Lösungen. Die praktische Umsetzung im Alltag hilft mir auch immer wieder exakte Referenzen aus den gelernten Inhalten in Anwendung zu bringen.

Wie nimmst Du / nehmen Sie das VMI wahr? 

Für mich ist das VMI eine Institution, die Theorie und Praxis auf sehr überzeugende Weise verbindet.

Es ist kein rein akademischer Raum, sondern ein Ort des Austauschs zwischen Führungspersonen, Praktiker:innen und Fachleuten, die alle das gleiche Ziel haben: die Professionalisierung und Weiterentwicklung der NPO-Branche. Weiters jedoch sehe ich mehr Strahlkraft für das VMI im Ostschweizerischen Raum als auch in Liechtenstein, denn die Inhalte sind ganz und gar auch über die Regional- und Landesgrenzen hinaus jederzeit anwendbar.

Was magst Du Persönliches (Hobbies, Lustiges, Einzigartiges) über Dich erzählen? 

Neben meiner beruflichen Tätigkeit engagiere ich mich stark im gesellschaftlichen und sportlichen Umfeld. Sport – insbesondere Rugby – ist für mich ein wichtiger Ausgleich und gleichzeitig eine Schule für Führung, Teamgeist und Verantwortung. Unternehmerisch bin ich auch im digitalen Bereich (Social Media) tätig, was mir hilft, klassische NPO-Strukturen mit modernen Kommunikations- und Finanzierungsmodellen zu verbinden. Privat bin ich Familienmensch. Meine Frau und meine Tochter erinnern mich täglich daran, wofür gesellschaftliches Engagement eigentlich da ist: für die nächste Generation.

 


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