WWF Schweiz und KI-Technologien: Gemeinsam für nachhaltige Ziele
Ein praktische Anschauungsbeispiel aus dem Jahr 2025, wie ein Interessenverband mithilfe von KI seine Ziele effizienter verfolgen kann.
Der WWF Schweiz kooperiert mit den Universitäten Zürich und Oxford, um mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) und Large Language Models (LLM) sogenannte Klimatransitionspläne zu bewerten und Greenwashing zu verhindern. Dies geschieht durch fundierte Analysen und die Entwicklung spezifischer Indikatoren. Ziel ist, die Glaubwürdigkeit und Umsetzbarkeit der Klimaziele von Unternehmen zu überprüfen und sicherzustellen. Iteration, Fachexpertise und Mensch-Algorithmus-Zusammenarbeit wurden als Erfolgsfaktoren des Projekts identifiziert. Das Projekt war kein reines Technologievorhaben, sondern erforderte die Einbindung von Fachexpert_innen aus verschiedenen Bereichen. Sie brachten ihr Wissen ein, um sicherzustellen, dass die KI-Lösung den tatsächlichen Anforderungen entsprach und vertrauenswürdige Ergebnisse lieferte. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist der «Human in the Loop»-Ansatz, bei dem menschliche Fachleute die Ergebnisse aus der KI-gestützten Analyse validieren. Diese Kombination aus automatisierter Datenanalyse und menschlichem Urteilsvermögen führte zu deutlich besseren und akzeptierten Ergebnissen.
Attila Steinegger