Wirkungsbasierte Steuerung bei der Caritas der Erzdiözese Wien – Hilfe in Not

Der Beitrag beleuchtet am Beispiel einer österreichischen Hilfswerks, wie sich ein Wirkungsmesssystem in einer komplexen Organisation praxisnah umsetzen lässt.

Es geht um die Einführung einer wirkungsbasierten Steuerung im Bereich «Hilfe in Not» der Caritas der Erzdiözese Wien. Statt wie bisher primär Leistungen und Effizienz zu messen, wird ein System entwickelt, das die Wirkungen auf Klient_innen sichtbar und für Steuerungsentscheidungen nutzbar macht. Anhand eines mehrstufigen Implementierungsprozesses – von der Definition von Wirkungszielen über die Entwicklung von Indikatoren bis hin zur Pilotphase – zeigt das Projekt, wie wirkungsbasierte Steuerung in einer grossen, heterogenen Organisation umgesetzt werden kann. Der ursprüngliche Ansatz eine möglichst perfekte IT-Lösung in Anbindung an das Dokumentationssystem zu schaffen, musste aufgegeben werden. Dies war ein kritischer Punkt, der das Projekt zum Scheitern hätte bringen können. Mit einer weniger eleganten, aber arbeitsfähigen Lösung weiterzumachen war wichtig, um den Prozess nicht versanden zu lassen.

 

Christian Grünhaus, Julian Kettl, Lukas Pascher, Karoline Schuster


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