Felix Sandhofer

Visual Thinking | Visual Storytelling | Visual Facilitating

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Was fasziniert Dich / Sie an der Arbeit in der NPO-Branche? 

Am Jubiläums-Event des VMI durfte ich langjährige Partner interviewen – und hörte immer wieder dasselbe: Es sind die Menschen, die das VMI ausmachen. Authentisch, professionell und menschlich zugleich. Was mich besonders fasziniert: In einem Umfeld mit begrenzten Mitteln wird besonders sorgsam und zielorientiert geführt – professionelle Managementprinzipien und ein menschlicher Umgang sind hier kein Widerspruch, sondern eine Selbstverständlichkeit. Das hat grosse Parallelen zu meinem eigenen Ansatz: Visual Leadership stellt den Menschen und die Co-Creation in den Mittelpunkt – Klarheit schaffen, Potenziale nutzen, gemeinsam weiterkommen.

Was ist Deine / Ihre Verbindung zum VMI? 

Die Verbindung entstand über mein Netzwerk und begann mit einem Projekt, das mich sofort begeisterte: die visuelle Begleitung des 50-jährigen Jubiläums. In Co-Creation mit dem Team erarbeitete ich eine visuelle Aufbereitung der 50-jährigen Geschichte sowie sechs Zukunftsposter zu den künftigen Themenfeldern des Instituts. Am Anlass selbst durfte ich die Geschichten langjähriger Partner, Studierender und Dozierender live visuell zusammenfassen – was sie mit dem VMI verbindet und bewegt.

Was als Projektauftrag begann, wurde zu einer echten Beziehung. Inzwischen darf ich auch als Dozent meine Expertise in Visual Leadership weitergeben.

Welches ist der Impact von der VMI-Zusammenarbeit auf Dein / Ihr tägliches Wirken? 

Die Zusammenarbeit mit dem VMI hat mir etwas Wertvolles mitgegeben: die lebendige Bestätigung, dass das, was ich in meiner Arbeit vermittle, nachhaltig wirkt. Zu sehen, wie ein Institut seit 50 Jahren erfolgreich ist – getragen von Menschlichkeit, Authentizität und echtem Miteinander, lange bevor diese Werte als Führungskonzepte formuliert wurden – gibt mir zusätzliche Überzeugung für das, was ich täglich tue und lehre.

Es erinnert mich daran, dass Visual Leadership kein Selbstzweck ist: Klarheit schaffen, gemeinsames Verständnis entwickeln und Menschen auf Augenhöhe begegnen – das sind keine Methoden, sondern eine Haltung. Eine, die ich beim VMI gelebt sehe.

Wie nimmst Du / nehmen Sie das VMI wahr? 

Das VMI ist für mich das Kompetenzzentrum für NPO-Management im deutschsprachigen Raum – der Ort, an dem die relevanten Organisationen zusammenkommen, um voneinander zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Was es dabei besonders macht: Es geht nicht nur um Wissensvermittlung, sondern um echten Austausch auf Augenhöhe.

Die mehrtägigen Seminare schaffen etwas, das in dieser Form selten ist: Menschen aus unterschiedlichsten Organisationen kommen als Fremde und gehen als Netzwerk – manchmal als Freunde. Lernen macht Freude, Verbindungen entstehen, die weit über das Seminar hinaus wirken. Professionell und menschlich zugleich – das ist das VMI.

Was magst Du Persönliches (Hobbies, Lustiges, Einzigartiges) über Dich erzählen? 

In der Natur finde ich meinen Ausgleich: mit Bike, Tourenskis, Kletterseil oder Zelt auf dem Rücken. Meine liebste Sommertour? Bike auf den Gipfel tragen – und dann runterfahren. Und wenn es ruhiger werden soll, trainiere ich Kung Fu.

Momente festhalten ist nicht nur meine Leidenschaft, sondern auch mein zweites Business-Standbein: Als Eventfotograf halte ich Emotionen mit der Kamera fest. Meine Hemden bemale ich übrigens selbst. Und wenn der Stift und die Kamera ruhen, steht bei mir der Kochlöffel im Einsatz: Ich betreibe nebenbei ein Food-Start-up mit nachhaltigen Risotto-Kreationen – denn Kochen ist für mich dasselbe wie Visualisieren: Aus einfachen Zutaten etwas Unvergessliches machen.


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