Neuigkeiten aus dem VMI

Neue Mitglieder im Institutsrat des VMI
48. Internationales Verbände-Forum 2017
Guido Frey neuer Lehrgangsleiter
35 neue Absolventinnen und Absolventen des Diplom-Lehrgangs
Weiterbildung am Swiss Sport Management Center (SSMC)
Diplomfeier des SSMC-Diplomlehrgangs 2016
Jubliäumsanlass 40 Jahre VMI
VMI an der ISTR Konferenz in Stockholm
Weisses Kreuz Süditrol erhält NPO-Label
Im Osten viel Neues? Forschungsaustausch mit Litauen
15. Deutscher Verbändekongress in Düsseldorf
Image-Probleme der Kirchen
Peter Suter gewinnt Best Paper Award an der Nachwuchswissenschaftler-Tagung der AGI
Nachwuchsförderung des VMI an der Kinder-Uni: Wie gründe ich einen Verein?
Neues Standardwerk zum Schweizer Sport
28 neue Absolventinnen und Absolventen des Diplom-Lehrgangs
Management-Kompetenz in Sport-Organisationen
Blended Learning im SOMIT-Lehrgang
NPO-Label für suchttherapiebärn
Anmeldung zum EMBA ist noch möglich

 

 

 

Neue Mitglieder im Institutsrat des VMI

 
Anlässlich seiner Sitzung vom 6. April 2017 hat der Institutsrat des VMI vier neue Mitglieder in seinen Kreis aufgenommen. Es sind dies Prof. Dr. René Andeßner, Extraordinarius an der Universität Linz, Dr. Charlotte Hofstetter, Leiterin Marktbearbeitung der Migros Aare, Dr. Hermann Pühringer, stellvertretender Direktor der Wirtschaftskammer Oberösterreich und RA Peter Götschi, Präsident des TCS. Sie ersetzen Prof. Dr. Christian Hofer und Prof. Dr. Reinbert Schauer (seine Amtszeit läuft noch bis Ende 2017) , die 12 respektive 22 Jahre dem Gremium angehörten und auch während 7 respektive 14 Jahren den Rat präsidierten. Eine ausführliche Würdigung der grossen Verdienste der beiden Herren erfolgt in unserer Zeitschrift Verbandsmanagement. Wir möchten es an dieser Stelle aber nicht unterlassen, ihnen bereits jetzt für die hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung herzlich zu danken, die wir über all die Jahre geniessen und erfahren durften. Und wir freuen uns, auch mit den neuen Mitgliedern des Institutsrat an der Erfolgsgeschichte des VMI weiter arbeiten zu dürfen.

 

48. Internationales Verbände-Forum 2017

 
Das neu renovierte Hotel Huus in Gstaad-Saanen bildete den Rahmen des 48. Internationalen Verbändeforums. Die 57 Teilnehmenden reisten aus Deutschland, Österreich, Italien und verschiedensten Regionen der Schweiz an. Den Auftakt zum Forum machte Korpskommandant Aldo Schellenberg. Er zeigte am Beispiel der Schweizer Armee, wie wichtig eine durchdachte Methodik bei der Entwicklung einer Strategie ist. Walter Bremberger, Direktor der Wirtschaftskammer Oberösterreich, lieferte im Anschluss ein Praxisbeispiel zu einem Strategieentwicklungsprozess, der in komplexen Strukturen wie einer Wirtschaftskammer nicht einfach zu koordinieren ist. Nach der Mittagspause folgte ein Themenwechsel: Hans Lichtsteiner beleuchtete die Generation Y und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Personalrekrutierung und Führung von Verbänden. David Wahli, Berater bei B‘VM und Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse, legten danach die Vorteile und Potenziale von hybriden Strukturen dar, um konträre Ziele in einem Verband zu vereinen.

Am Dienstagmorgen präsentierten Markus Gmür und Peter Suter neuste Forschungs-erkenntnisse des VMI zur Mobilisierung von Mitgliedern. Wie Ideen den Weg in die politische Debatte finden, zeigte in der Folge der Politologe Fritz Sager von der Universität Bern. Dass auch Fussball politische Aufgaben erfüllt und weit über den Sport hinaus auch mal geopolitische Relevanz gewinnen kann, indem sich Staatschefs direkt in Angelegenheiten der FIFA einmischen, wurde in den Ausführungen von Sepp Blatter gut sichtbar. Am Nachmittag stand dann das Thema der Profilierung von Verbänden im Mittelpunkt der Diskussionen. Nach Einführungsstatements von Yvonne Ribi, Direktorin des Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, Albert Rösti, Präsident der SVP sowie Sara Stalder, Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz, ging man in einer Podiumsdiskussion der Frage nach, ob für Verbände eine breite oder eine fokussierte Profilierung sinnvoller ist. Die Diskussion zeigte, dass eine Fokussierung auf bestimmte Themen sowie deren Zuspitzung nötig sind, um überhaupt die notwendige Aufmerksamkeit für seine Anliegen zu erhalten.

Matti Staub-Fischer, CEO der KaosPiloten, machte sich am Mittwochmorgen stark für einen Paradigmenwechsel in der Ausbildung. Dass ein Übergang in der Geschäftsführung eines Verbands mit diversen Stolpersteinen verbunden ist, zeigte Wolfgang Becker, Direktor des Fachverbands Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg, in seinem Praxisreferat. Den Abschluss des Forums machte Isabelle Emmenegger, erste Direktorin eines Schwingfestes. Ihr Erlebnisbericht zeigte anschaulich die Herausforderungen der Organisation eines Grossanlasses am Übergang von West- zu Deutschschweiz auf.

Das Forum ermöglichte einmal mehr einen sehr persönlichen und fachlich hochstehenden Austausch unter den Teilnehmenden und war auch in diesem Jahr wieder als Weiterbildungs- und Vernetzungsanlass ein voller Erfolg. Wir danken den Teilnehmenden für ihre aktive Mitarbeit und freuen uns bereits aufs Forum im nächsten Jahr.

Fotos zum Anlass finden Sie hier.

 

Guido Frey neuer Lehrgangsleiter

Guido Frey übernimmt ab April 2017 die Leitung des CAS Fundraising. Er hat am Institut sowohl den Diplomlehrgang Fundraising wie auch den Executive MBA in Nonprofit-Management erfolgreich absolviert. Als Inhaber der Consultinova & Fundraising GmbH sowie als Geschäftsführer von Intermundo kennt er die Thematik der Mittelbeschaffung bestens, sowohl aus Sicht des Beraters wie des Fundraisers. Für Swissfundraising leitet er die ERFA-Gruppe in Bern. Es freut uns sehr, dass wir mit Guido Frey einen so kompetenten und erfahrenen Fundraiser, der zudem auch das Freiburger Management Modell bestens kennt, gewinnen konnten. Mehr zum nächsten Lehrgang erfahren Sie hier.

 

35 neue Absolventinnen und Absolventen des Diplom-Lehrgangs

 
Am Freitag 4. November konnten 35 Absolventinnen und Absolventen des 29. Diplom-Lehrgangs für Verbands-/NPO-Management im Aigle Noir in Fribourg ihr wohlverdientes Diplom entgegennehmen. Für ihren Abschluss haben sie über ein Jahr hinweg vier Wochenmodule Präsenzunterricht besucht, diverse Aufgaben im Selbststudium gelöst, eine Diplomarbeit verfasst und letztlich auch die Schlussprüfung erfolgreich bestanden. Sichtlich erleichtert nach dem Jahr Doppelbelastung von Beruf und Weiterbildung wurde das neu erworbene DAS in NPO-Management gebührend gefeiert. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg. Namentlich sind dies:

 

Alessi-Näf Monika, Ammann Stephen, Baumann Christoph, Blank Isabelle, Burkart Manuela, Cicconetti Fabio, Danda-Bäck Andrea, Diesterheft Evelyn, Ehlers Isabelle, Famos Rita, Gassmann Barbara, Gerard Sophie, Gfeller Evelyn, Guggisberg Andreas, Hosmann Christian, Jochem Anne, Justiniano Sebastian, Kone Kelsang, Kortenjann Ansgar, Lehmann Colette, Mai Matthias, Maissen Lucas, Maucher Markus, Müller-Zeller Andrea, Niklaus Alex, Schneider Jacqueline, Schnurer Florian, Uebelhart Martin, Walter Markus, Weltersbach Peter, Weydknecht Nicole.

Zudem gratulieren wir herzlich den vier Absolventen des Varianten-Diplom-Lehrgangs: Baumann Jonas, Christen Matthias, Mellinghoff Stephan, Wolfmeyer Albrecht.

Weitere Fotos der Diplomfeier finden Sie hier.

 

Weiterbildung am Swiss Sport Management Center (SSMC)

Das Swiss Sport Management Center (SSMC) basiert auf dem Freiburger Management-Modell für NPO und beinhaltet die neuesten Erkenntnisse in den Bereichen Sportpolitik, Sportökonomie und Nonprofit-Management. Die Partnerschaft zwischen Swiss Olympic, der Eidgenössischen Hochschule für Sport in Magglingen, dem IDHEAP und dem Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universität Freiburg/CH garantiert eine einmalige Kombination von Managementkompetenz und Sport.

Weitere Informationen zum Weiterbildungsprogramm des Swiss Sport Management Centers finden Sie hier.

 

Diplomfeier des SSMC-Diplomlehrgangs 2016

Nach vier intensiven Lehrgangswochen und einer anspruchsvollen Diplomarbeit konnten am 21. Oktober 2016 15 neue SSMC-Sportmanager ihr Diplom entgegennehmen. Nach dem Zertifikatslehrgang noch eine Stufe weiterzugehen um das Diplom zu erreichen, das fordert viel Elan und Durchhaltewillen - Eigenschaften, die überall im Sport gross geschrieben werden. Doch mit dem Diplom ist das "Rennen" noch nicht vorbei, vielmehr steht der eigentliche Test erst bevor, wie Lehrgangsleiter Melchior Etlin an der Schlussfeier betonte: die Umsetzung des Gelernten in der Praxis!

Wir gratulieren unserer Absolventin und unseren Absolventen ganz herzlich zu ihrem wohlverdienten Diplom und hoffen, dass sie in ihren Sportvereinen und -verbänden die notwendigen Akzente setzen können um den Schweizer Sport weiter voran zu bringen.

SSMC-Diplomfeier 2016

(v.l.): Melchior Etlin (Lehrgangsleiter), Urs Walther, Ralph Steimle, Luca Fiorina, Max Frei, Marcel Bennet, Lukas Wernli, Martina Gäumann, Michel Renggli, Robin Kroll, Thomas Walser, Lukas Gyger, Valentin Wegmann, Beat Blaser, Peter Suter (Lehrgangsbetreuer) und Marco Limacher

Weitere Fotos der Diplomfeier finden Sie hier.

 

Jubliäumsanlass 40 Jahre VMI

Am 29. September feierte das VMI zusammen mit 130 geladenen Gästen im Equilibre in Freiburg/CH sein 40 jähriges Bestehen. Nach der Begrüssung der Gäste durch Institutsratspräsident Prof. Dr. Christian Hofer und einer Standortbestimmung der beiden Direktoren Hans Lichtsteiner und Markus Gmür widmete sich der Anlass primär einem gemeinsamen Blick in die Zukunft. Prof. Dr. Astrid Epiney, Rektorin der Universität, Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung, Claude Longchamp, Verwaltungsratspräsident der gfs.bern sowie Dr. Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, skizzierten jeweils aus Sicht ihrer Spezialgebiete Bildung, Philanthropie, Politik und Humanitäres, wie sie die künftigen gesellschaftlichen Entwicklungen einschätzen und welche Herausforderungen sich daraus für den NPO-Sektor ergeben.

Ein wichtiger Bestandteil der Jubiläumstagung war auch die Pflege der Netzwerke. In der Kaffeepause wie beim Apéro riche wurden intensive Gespräche geführt und freundschaftliche Beziehungen gepflegt. Einige Impressionen vom Anlass finden Sie hier ...

 

 

 

Weisses Kreuz Südtirol erhält NPO-Label

Im Rahmen ihrer Jahresversammlung vom 5. Juni 2016 erhielt das Weisse Kreuz Südtirol das NPO-Label für Management Excellence überreicht. Das Weisse Kreuz ist nicht nur die erste Organisation in Italien, sondern auch die erste Rettungsorganisation im deutschsprachigen Raum, die mit dem Label ausgezeichnet werden konnte. Mit der erfolgreichen Zertifizierung konnte ein Organisationsentwicklungsprozess erfolgreich abgeschlossen werden, der sich nun über mehrere Jahre erstreckt hat. Weitere Informationen zur offiziellen Überreichung des Labels finden sie hier.

 

VMI an der ISTR Konferenz in Stockholm

Prof. Markus Gmür und Philipp Erpf waren mit drei Vorträgen an einer der grössten internationalen NPO-Konferenzen, der ISTR, in Stockholm vertreten. Die Konferenz verzeichnete 843 Teilnehmer aus der ganzen Welt. Markus Gmür sprach zu „Financial reserves under attack from transparency requirements” und Philipp Erpf zu “Clustering Social Entrepreneurship”.

 

Im Osten viel Neues? Forschungsaustausch mit Litauen

Philipp Erpf, Doktorand am VMI, war vom 24. März bis am 20. April in einem Forschungsaufenthalt an der Technischen Universität Kaunas in Litauen. Er untersuchte wie soziales Unternehmertum in Litauen verstanden und gelebt wird. Über Jahrzehnte herrschte in Litauen ein von einem planwirtschaftlichen Ansatz geprägtes Wirtschaftssystem. Seit der Öffnung des Landes besteht nun die Möglichkeit, nach westeuropäischen Marktprinzipien eigenverantwortlich zu handeln und unternehmerisch aktiv zu werden. Welche Faktoren motivieren und begünstigen Eigeninitiative, insbesondere wenn es um soziales Unternehmertum geht? Und lassen sich diese zur Stimulation des sozialen Unternehmertums allenfalls auch auf die Schweiz übertragen? Diese Fragen standen am Ausgangspunkt des Forschungsaufenthaltes in Litauen. Erste Ergebnisse zeigen drei unterschiedliche Auffassungen von sozialem Unternehmertum in Litauen: Ein enges, ein breites und ein ignorantes Verständnis. Das enge Verständnis gründet auf einem in 2004 etablierten Gesetz. Unternehmen, die Arbeitsplätze für gesellschaftlich benachteiligte Personen schaffen, erhalten staatliche Zuschüsse und Steuererleichterungen. Vertreter des breiten Verständnisses kritisieren dieses Gesetz, indem sie ihm einseitige Ressourcenallokation vorwerfen. Sie sehen im sozialen Unternehmertum junge und innovative Firmen, die auf profitable Weise einen Sozialzweck verfolgen und die erzielten Gewinne wieder in den Sozialzweck einfliessen lassen und wünschen sich vom Staat eine finanzielle Starthilfe und von der Gesellschaft mehr Akzeptanz. Die fehlende Akzeptanz und das damit einhergehende ignorante Verständnis kann mit dem Aufkommen des Kapitalismus und Individualismus als Gegenpol zur langjährigen herrschenden Planwirtschaft während der sowjetischen Herrschaft erklärt werden. In einem möglichst liberalen Wirtschaftssystem ist die neue Maxime der gesellschaftliche Aufstieg durch eine erfolgreiche Karriere oder die Gründung einer eigenen rentablen Firma. Der Aufenthalt von Philipp Erpf ist im Kontext des seit rund 20 Jahren bestehenden Forschungsaustausches zwischen dem VMI und Universitäten aus den Baltischen Staaten einzuordnen. Der Kontakt zum Baltikum wurde von Ernst-Bernd Blümle initiiert, seines Zeichens Gründer des VMI. Durch die Ernst-Bernd Blümle Stiftung wird sein Bestreben der Weiterentwicklung des NPO-Sektors über Wissenstransfer aufrechterhalten.

 

15. Deutscher Verbändekongress in Düsseldorf

Am 25./26. April 2016 fand in Düsseldorf der 15. Deutsche Verbändekongress statt. Das provokant formulierte Tagungsmotto lautete: „Auf dem Prüfstand: Die Zukunftsfähigkeit des Modells Verband.“ Experten analysierten zusammen mit den über 250 Verbandsvertretern im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung, inwieweit diese These ironisch zu nehmen sei oder gar ein Fragezeichen am Ende der These stehen sollte. Sie erarbeiteten aber auch gemeinsam Lösungsansätze, um Verbände in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Das VMI war durch Hans Lichtsteiner vertreten. Er referierte zum Thema der Mitgliedergewinnung und –bindung. Im Rahmen des Kongresses wählte die Deutsche Gesellschaft für Verbandsmanagement (DGVM) weiter den "Verband des Jahres“. In der Kategorie "Interessenvertretung und Kommunikation" erreichte der Weltverband Deutscher Auslandschulen (WDA) die Finalrunde des Wettbewerbs und letztlich den zweiten Preis. Der Wettbewerb der DGVM würdigt beispielhafte und innovative Leistungen in der Verbandsarbeit. Wir gratulieren unserem Kooperationspartner zu diesem grossen Erfolg.

 

Image-Probleme der Kirchen

Im Rahmen einer einstündigen Radiosendung auf Radio BeO begab sich Tobias Klichör auf die Suche nach den Ursachen des Reputationsproblems der Kirchen sowie dem damit verbundenen Mitgliederschwund. Zusammen mit Hans Lichtsteiner diskutierte er mögliche Massnahmen und Optionen, dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Hier den Link zur Sendung.

 

Peter Suter gewinnt Best Paper Award an der Nachwuchswissenschaftler-Tagung der AGI

An der diesjährigen Nachwuchswissenschaftler-Tagung der Arbeitsgemeinschaft Genossenschaftswissenschaftlicher Institute (AGI) vom 8. bis 9. April 2016 an der GENO-Akademie in Karlsruhe gewann Peter Suter, Diplomassistent am VMI, mit seinem Beitrag zu den „Determinanten des freiwilligen Engagements in Wohnbaugenossenschaften“ den „Best Paper Award“. Die AGI-Tagung bietet ein Forum für die Präsentation und Diskussion genossenschaftswissenschaftlicher Forschungsvorhaben und -ergebnisse. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler erhalten die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsprojekte zu präsentieren und zu diskutieren. In Suters Beitrag über Schweizer Wohnbaugenossenschaften wird untersucht, welche Faktoren die Bereitschaft zum freiwilligen Engagement erklären können. Zwischen den einzelnen Wohnbaugenossenschaften zeigen sich erhebliche Unterschiede im freiwilligen Engagement. Auf der organisationalen Ebene weisen das Alter sowie die Größe der Genossenschaft, nicht aber der Professionalisierungsgrad, negative Effekte auf das freiwillige Engagement auf. Auf der Ebene des Mitgliedes wiederum zeigen sich nebst dem Alter und dem Bildungsstand insbesondere die soziale Zusammenhalts- und die Wirksamkeitserwartung als bedeutsam für eine aktive Mithilfe innerhalb der Genossenschaft.

 

Nachwuchsförderung des VMI an der Kinder-Uni: Wie gründe ich einen Verein?

 

Die Schweiz ist ein Vereinsland. Schon als Drei-Käse-Hoch sind die Schweizer im Fussball- oder Schwimmverein organisiert. Wie man einen Verein gründet, haben die Kinder im «Wissenschaft zum Zvieri» am 2.März 2016 an der Universität Freiburg gelernt.

->Zum Bericht von Alma & Georges

 

Neues Standardwerk zum Schweizer Sport

Wer sind die wichtigen Akteure im Schweizer Sport? Welches die einflussreichsten Organisationen? Wie spielen sie zusammen? Welches sind die weltweit wertvollsten Sportveranstaltungen? Das Sportsystem ist komplex und kann nur schwer auf einen Blick erfasst werden. Zusammen mit dem Bundesamt für Sport (BASPO) hat das VMI deshalb ein neues, umfassendste Nachschlagewerk geschaffen, das Antworten zu diesen und vielen weiteren Fragestellungen gibt. Sportinteressierte finden im Werk zudem auch zahlreiche Zahlen und Fakten, welche die wachsende ökonomische und gesellschaftliche Bedeutung des Sports in der Schweiz und international untermauern.

Das VMI engagiert sich bereits seit über 20 Jahren in der Aus- und Weiterbildung von Manager für Sportorganisationen. Neben Vorlesungen an den Universitäten Fribourg und Basel wie an der Hochschule für Sport in Magglingen bietet das VMI im Rahmen des Swiss Sport Management Center auch diverse Lehrgänge für Führungskräfte von Sportverbänden und –vereinen an.
Das neue Buch kann zum Preis von 38 Franken unter www.basposhop.ch direkt beim BASPO bezogen werden.

 

28 neue Absolventinnen und Absolventen des Diplom-Lehrgangs

Am Freitag, 6. November, konnten 28 Absoventinnen und Absolventen des XXVIII Diplomlehrgangs für Verbands-/NPO-Management im Espace Jean Tinguely-Niki de Saint Phalle ihr wohlverdientes Diplom entgegen nehmen. Für ihren Abschluss haben sie über ein Jahr hinweg vier Wochenmodule Präsenzunterricht besucht, diverse Aufgaben im Selbststudium gelöst, eine Diplomarbeit verfasst und letztlich auch die Schlussprüfung erfolgreich bestanden. Sichtlich erleichtert nach dem Jahr Doppelbelastung von Beruf und Weiterbildung wurde das neu erworbene DAS in NPO-Management gebührend gefeiert. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg. Namentlich sind dies:

DLV2

Affentranger David, Schweizer Bäckerei-und Konditorei-Personal-Verband; Amstutz Daniel, physioswiss; Beuchat Stéphane, AvenirSocial; Bezzola Paula, Stiftung Patientensicherheit Schweiz; Brehmer Ulrich, Handelskammer; Brunner Walter, palliative.ch; Dünner Claudia, Hotel & Gastro Union; Erb Madeleine, Swiss Ski; Frei Melanie, Walkter Management AG; Heusser Daniel Verband BodenSchweiz; Hoppe Hella, Schweiz. Evangelischer Kirchenbund; Klein Harald, Alters- und Pflegeheim Glarus Nord; Lawatsch Madlaina, Credit Suisse AG; Läuppi Peter, Swiss Ski; L'Eplattenier Sabine; Walser Vorsorge AG; Oberngruber Thomas, Wirtschafskammer Oberösterreich; Raas Manuela, Artis Informatik AG; Reber Michael, Bordier & Cie.; Röthlisberger Simon, Schweiz. Evangelischer Kirchenbund; Schneiter Quinta, Gesundheitsförderung Schweiz; Schwarzwälder Bea, BASPO; Staub Eugen, Reformierte Kirche Reensdorf; Strehler Mirjam; Credit Suisse AG, Tanner Erwin, Schweizer Bischofskonferenz; Turiño Jesús, Allgemeine Baugenossensschaft Luzern; Wahli David, B'VM AG; Weibel Claudia, Suchtfachklinik Selhofen; Wyss Manuel, Gewerkschaft Unia

 

Management-Kompetenz in Sport-Organisationen
Wissen über Sport und Management – zwei Teilnehmerinnen und zwölf Teilnehmer haben sich der Herausforderung der SSMC-Weiterbildung gestellt. Nach drei intensiven, lehrreichen und bereichernden Lehrgangswochen in Filzbach, Freiburg und Ittigen durften schliesslich 13 Absolventinnen und Absolventen am 16. Oktober 2015 das Zertifikat in Empfang nehmen.

Von links nach rechts:  
Dr. Melchior Etlin (Lehrgangsleiter), Peter Suter (Lehrgangsbetreuer), Thomas Simmen, Nadine Aeby, Markus Niklaus, Olivier Boschung, Thomas Walser, Dominik Baeriswyl, Linda Schneider, Dominik Jauslin, Michael Stutz, Ivan Drmic, Fabian Allet, Andreas Kummer, Urs Walther, David Vogelsang

 

Blended Learning im SOMIT-Lehrgang

Ende September startete der SOMIT-Lehrgang mit 30 Teilnehmenden aus Spitzensport und Sportorganisationen ein weiteres Mal erfolgreich. In Form von Blended Learning – E-Learning kombiniert mit Präsenzveranstaltungen – lernen die Teilnehmenden basierend auf dem Freiburger Management-Modell für NPO die neusten Erkenntnisse in Nonprofit-Management und Sportökonomie. Seit über 10 Jahren bietet das VMI als Partner des Swiss Sport Management Center diesen Lehrgang an. Das Interesse am internetbasierten Fernstudium ist nach wie vor sehr gross.

 

NPO-Label für suchttherapiebärn

Suchttherapiebärn hat am 20./21. August 2015 als 31 Organisation das Assessment zum NPO-Label für Management Excellence erfolgreich bestanden. Wir gratulieren allen Beteiligten ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg und wünschen unserem Förderer weiterhin viel Erfolg.

 

Anmeldung zum EMBA ist noch möglich


MBA in NPO-Management

Mitte November startet der 5. MBA in NPO-Management mit dem 1. Studienteil. Aktuell ist eine beschränkte Zahl an Plätzen noch frei. Im Executive MBA in NPO-Management eignen Sie sich dasjenige Wissen an, das Sie benötigen, um die Ziele Ihrer NPO noch konsequenter zu verfolgen. Im Artikel zum Thema „Der Erfahrungsaustausch ist der Gewinn“ der aktuellen Fachzeitschrift Verbands-Management (VM) berichten drei Absolventen des Diplom-Lehrgangs und des EMBA über ihre Erfahrungen und über den Nutzen ihres Abschlusses. Der erste Studienteil "Verbands-/NPO-Management (DAS)" startet am 15. November 2015. Detailliertere Informationen zum MBA finden Sie hier!