• PROJEKTE AUFTRAGSFORSCHUNG 2015

     

     

     

    Paritätischer Landesverband Baden-Württemberg - Mehrwert für Mitglieder generieren

    Den Mehrwert einer Mitgliedschaft für seine Träger zu optimieren ist das Bestreben des Managements eines jeden Verbandes. Im Rahmen eines Projekts beim Paritätischen Landesverband Baden-Württemberg wurde im Detail untersucht, durch welche Aktivitäten und Leistungen Mehrwert für die einzelnen Mitglieder entsteht und wie der Verband durch eine optimierte Allokation seiner Ressourcen den Nutzen für die einzelnen Träger des Verbandes weiter optimieren kann. Wie alle bisher zu diesem Thema durchgeführten Studien zeigt auch diese Untersuchung einmal mehr, dass die Frage, inwieweit eine Leistungserbringung dezentralisiert und entsprechend geografisch nahe am Mitglied erfolgen soll, sehr differenziert zu betrachten ist.

     

     

     

    Zewo - Die Fundraising-Effizienz beurteilen

    Im Auftrag der ZEWO, der Schweizerischen Zertifizierungsstelle für gemeinnützige, spendensammelnde Organisationen, führte das VMI auch 2015 wieder die Studie zur Effizienz spendensammelnder Organisationen in der Schweiz durch. Die Untersuchung zeigt, dass das Spendenvolumen in der Schweiz momentan auf hohem Niveau stagniert. Darüber hinaus enthält sie wertvolle Hinweise darüber, welchen Einfluss die Grösse, das Aktivitätenspektrum, die strategische Ausrichtung und die Professionalisierung auf die Fundraising-Effizienz einer NPO haben. Die Resultate der Untersuchung mit wertvollen Benchmarking-Zahlen für gemeinnützige Organisationen wurden von der ZEWO in einem Bericht aufbereitet und veröffentlicht. Der Bericht kann bei der ZEWO direkt bezogen werden.

     

     

     

    Swiss Olympic Association - Dienstleistungen optimieren

    Im Rahmen einer Analyse der Anforderungen an Schweizer Sportverbände und deren Sportler hat das VMI für Swiss Olympic Association (SOA) analysiert und dokumentiert, welche Vorgaben und Erwartungen die verschiedenen Personen und Institutionen im Schweizer Sport erfüllen müssen, um ihre Legitimität und Integrität nicht zu gefährden. Auf Basis dieser Analyse wurden diejenigen Themenfelder identifiziert, bei denen latente Reputationsrisiken für den Sport bestehen. Somit kann Swiss Olympic Association künftig seine Kommunikation, Beratung und Schulung da auf- und ausbauen, wo die gössten Risiken respektive Herausforderungen für Sportverbände bestehen. Das so generierte Wissen wird auch ins SOMIT (Sport Organisation Management Interactive Teaching and Learning) übernommen. An Sportmanagement Interessierte erhalten im SOMIT-Lehrgang konkrete Handlungsanweisungen, wie eine Sportorganisation in Richtung Good Governance weiterentwickelt werden kann.

     

     

     

    Denk an mich / Schweizer Jugendherbergen - Neue Lösungsansätze suchen

    Im Rahmen eines Seminars zum Freiburger Management-Modell für NPO entwickelten Masterstudenten der Universität Freiburg/CH im Auftrag der Stiftung Denk an mich und der Schweizer Jugendherbergen drei Optionen, wie ein Reiseinformationssystem für Menschen mit Gehbehinderungen in der Schweiz lanciert und etabliert werden könnte. Das System soll dabei nicht nur Informationen zum eigentlichen Transport in eine bestimmte Region enthalten, sondern auch aufzeigen, welche Hotels und Restaurants vor Ort für Menschen mit Gehbehinderung vorhanden sind und inwieweit der Zugang zu Bergbahnen, Museen und sonstigen Freizeitaktivitäten gewährleistet ist. Die drei Konzepte wurden einer Arbeitsgruppe präsentiert, an der sich unter anderem Schweiz Tourismus sowie hotelleriesuisse beteiligten. Die Arbeitsgruppe hat mittlerweile beschlossen, die Konzepte aufzugreifen, detailliertere Studien auszuarbeiten und die konkrete Umsetzbarkeit der Projekte zu prüfen. 

     

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