Leitbild


Warum ein Leitbild?

Dieses Leitbild enthält die wesentlichen Grundsätze für die Tätigkeit des Instituts für Verbands-, Stiftungs-  und Genossenschafts-Management, kurz Verbandsmanagement Institut (VMI), der Universität Freiburg/Schweiz. Es stellt die Arbeit am Institut in einen konzeptionellen Rahmen.

 

Das Leitbild bildet eine verbindliche Grundlage für das Handeln der Institutsleitung und die Arbeit der Mitarbeitenden des VMI. Es gilt im Rahmen des Leitbilds der Universität und bildet die Basis für alle anderen Management-Instrumente des Instituts.

 

Gegenüber den Stakeholdern des Instituts statuiert es die Verpflichtung, die hier festgelegten Ziele in ihrem Interesse zu verwirklichen.


Selbstverständnis

Das VMI ist ein Institut der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg/Schweiz.

 

Das VMI befasst sich mit wissenschaftlich-interdisziplinärer Forschung, mit Weiterbildung und Lehre auf dem Gebiet der Nonprofit-Organisationen (NPO) und des Dritten Sektors.

 

Das VMI pflegt die Zusammenarbeit mit Nonprofit-Organisationen (NPO) und den wissenschaftlichen Kontakt mit anderen spezialisierten Universitätsinstituten weltweit.

 

Das VMI versteht sich als Kompetenzzentrum, es evaluiert seine Tätigkeiten und strebt nach ständiger Weiterentwicklung seiner Leistungen.


Ziele

Das VMI entwickelt Management-Wissen für private Nonprofit-Organisationen (NPO) auf der Basis wissen¬schaftlicher Forschung und praktischer Erfahrungen im Dialog mit Führungskräften in NPO. Es ist ein Be¬stre¬ben des VMI, die gesellschaftspolitische Bedeutung von NPO hervorzuheben und das organisatorische Wis¬sen über NPO stärker zu fundieren.

 

Der Wissenstransfer in die Praxis erfolgt über Weiterbildungsveranstaltungen, Lehre, wissenschaftliche Publikationen, wissenschaftliche Tagungen und Konferenzen sowie die Fachzeitschrift «Verbands-Mana¬gement». Um diesen Transfer zu erleichtern, werden dafür relevante Forschungserkenntnisse u. a. im «Frei¬burger Management-Modell für NPO» systematisiert.


Strategische Pfeiler

Bezug nehmend auf Selbstverständnis und Ziele stützen sich die Tätigkeiten des VMI auf vier strategische Pfeiler.

 

Forschungskompetenz

Spezialisierung auf dem Gebiet der privaten Nonprofit-Organisationen (NPO)


Praxisorientierte Tätigkeit

Entwicklung von systematisiertem und praxisorientiertem Management-Wissen


Internationale Ausrichtung

Unterhalt internationaler Kooperationen sowie einer Förderergemeinschaft


Marktorientierung

Weitgehende Selbstfinanzierung über Weiterbildungsveranstaltungen, Forschungsaufträge (Drittmittel) und Fördererbeiträge


Förderergemeinschaft

Förderer des VMI sind Nonprofit-Organisationen und Einzelpersonen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Durch den wertvollen Austausch von Erfahrung und Wissen sichern die Förderer die Praxisorientierung der NPO-Managementlehre. Gemeinsam mit dem VMI bilden die Förderer eine Wissens- und Erfahrungsgemeinschaft zur Förderung des Management-Wissens in NPO.

 

Der Fördererbeitrag soll die Forschung im Bereich des Nonprofit-Management unterstützen.


Leistungsangebot

Die Mitarbeitenden zeigen gegenüber Dritten eine hohe Dienstleistungsbereitschaft, leisten qualitativ hoch stehende Arbeit und vermitteln die Kompetenz des VMI.

 

Forschung

Das VMI betreibt wissenschaftliche Forschung im Bereich des Nonprofit-Management und der angrenzen¬den Fachgebiete. Das VMI betreut Dissertationsprojekte und führt Forschungsaufträge für staatliche und private Auftraggeber durch. Die Forschungsresultate werden aktiv in die Scientific Community eingebracht. Besonderer Schwerpunkt liegt auf der anwendungsorientierten Forschung und auf dem Transfer von Ergebnissen der internationalen Forschung auf die Praxis im deutschsprachigen Raum.


Weiterbildung

Das VMI bietet ein umfassendes, modular aufgebautes Weiterbildungsprogramm für Führungskräfte in NPO an, bis hin zu einem Abschluss Executive MBA in NPO-Management. Die Weiter¬bildung¬sangebote orientieren sich im Wesentlichen am «Freiburger Management-Modell für NPO».


Lehre

An der Universität Freiburg halten Professorinnen und Professoren sowie Oberassistentinnen und Oberassistenten des VMI Vorlesungen zur Managementlehre der Nonprofit-Organisationen. Am Institut werden Master- und Bachelor-Arbeiten betreut.


Bibliothek

Das VMI verfügt über eine fachspezifische Handbibliothek, die seinen Förderern und den Studierenden zur Verfügung steht.


Fördererleistungen

Das VMI bietet seinen Förderern verschiedene spezifische Leistungen. Dazu gehören nebst attraktiven Weiterbildungsangeboten ein persönliches Coachinggespräch pro Jahr, mehrere Ausgaben der Fachzeitschrift «Verbands-Management» pro Jahr sowie die freie Benutzung der Bibliothek.


NPO-Label für Management Excellence

In Kooperation mit der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) vergibt das VMI das NPO-Label für Management Excellence, ein Gütesiegel für NPO, welche ein besonders hoch entwickeltes Management-System implementiert haben.


Kooperationspartner

Das VMI arbeitet da wo sinnvoll mit Kooperationspartnern, pflegt mit diesen den wissenschaftlichen Austausch, führt Forschungsprojekte durch und bietet gemeinsame Weiterbildungsveranstaltungen an.


Finanzierung

Das VMI finanziert sich primär aus dem Verkauf von Dienstleistungen, sekundär aus Fördererbeiträgen sowie Beiträgen der Universität und forschungsfördernder Institutionen.


Organisation

Das VMI arbeitet nach dem Prinzip der Projekt- und Produktorganisation. Die Projekt- oder Produkt-ManagerInnen handeln in grösstmöglicher Eigenverantwortung. Sämtliche Projekte werden budgetiert und nach Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten überwacht.


Mitarbeitende

Eigeninitiative und Engagement jedes Einzelnen verbunden mit Mitentscheidungsrechten bilden die Basis des Erfolges des VMI. Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen werden auf die Mitarbeitenden verteilt. Verantwortung für die übernommenen oder zugewiesenen Aufgaben übernehmen heisst, alle notwendigen Schritte einzuleiten, die Leitung in regelmässigen Abständen über den aktuellen Stand auf dem Laufenden halten und die Aufgabe zu einem Abschluss bringen. Mitarbeitende, die ausserordentliche Beiträge zu Erfolg und Entwicklung des Instituts leisten, werden an dem für das Institut resultierenden Nutzen angemessen beteiligt.

 

Die Direktion des Instituts übernimmt eine Mitverantwortung für die persönliche Entwicklung der Mitarbeitenden. Sie fördert diese durch interne wie externe Kolloquien und Weiterbildungsveranstaltungen sowie durch monatliche Beratungsgespräche zum aktuellen Stand der Dissertation.